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Im Jahre 1816 erfolgte mit der Neuordnung der administrativen Gliederung Pommerns die Bildung des Kreises Cammin. In diesen Grenzen bestand der Kreis bis 1945. Da sich die neuen Kreisgrenzen nicht an der Gliederung der Kirchenprovinz und ihrer Unterstrukturen Synode (Kirchenkreis) und Kirchspiel (Kirchengemeinde) von 1653 orientierten, fanden sich einige Kirchen in den Synoden der Nachbarkreise Greifenberg, Naugard, Gollnow und Wollin wieder. Die bis dahin eigenständige Synode Gülzow wurde 1816 aufgelöst.
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In der folgenden Übersicht werden die Kirchen der einzelnen
evangelischen Synoden, nach Kirchspielen getrennt, vorgestellt. Einige Kirchspiele hatten
neben der Mutterkirche eine oder mehrere
Filialkirchen, denen jedoch allen der von dem zuständigen Patron für
das Kirchspiel bestellte Pfarrer vorstand. Viele Kirchen sind bis heute erhalten geblieben und werden nun von der katholischen Bevölkerung genutzt. Einige sind 1945 durch Kriegseinwirkungen beschädigt und später abgerissen worden; es sind jedoch auch mehrere Fälle bekannt, in denen jahrhundertealte Kulturdenkmäler vorsätzlich zur Gewinnung von Baumaterial abgerissen wurden. |
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